Projekte

Einweihung Pulverhütte:
Im Zuge des 90. Jahrestages der Entdeckung der Drachenhöhle wird am 29.09.2018 die Pulverhütte feierlich eingeweiht. Damit ergeben sich neue Räumlichkeiten für kindgerechte Projekte oder Veranstaltungen.

Umgestaltung des Gebäudes an Freilichtbühne:
Der auf der Freilichtbühne befindliche Bungalow wird nun zur Pulverhütte umgestaltet. Dazu finden bauliche Veränderungen im Innen- und Außenbereich statt.

Bewilligung Fördermittelantrag:
Mit der eingegangenen Bewilligung des Fördermittelantrages können nun die Arbeiten im erweiterten Besucherbereich im Höhlenpark beginnen.

Besucherbereich im Eingangsgebäude wird gut angenommen:
Nach der Eröffnung des umgestalteten Besucherbereichs wird dieser gern genutzt. Besonders der Film, welcher über die Drachenhöhle informiert, erfährt positive Resonanz. Besonders beliebt sind auch die Sitzgelegenheiten in Steinform. Dazu kommen Informationsbroschüren zu Höhlentieren & Höhlen.

Erweiterung des Besucherbereichs nimmt Form an:
Im Frühjahr 2018 begannen die Umbauarbeiten im Obergeschoss des Eingangsgebäudes. Um die Wartezeit der Besucher angenehmer zu gestalten und einen neuen Anreiz zu schaffen, waren räumliche Veränderungen geplant. Im ehemaligen Gemeindezimmer wurde neuer Fußboden verlegt und die Wände frisch tapeziert. Der alte Schrank wurde mit Glasfronten aufgewertet. Nun konnte darin die Gesteinssammlung des Landesamtes ausgestellt werden; die oberen Türen wurden mit einem Zeitstrahl beklebt, der die Entwicklung der Erde und der Drachenhöhle aufzeigt. Ein Kaffeautomat, Sitzgelegenheiten in Steinform sowie ein Fernseher, auf dem die DVD der Drachenhöhle tiefere Einblicke gewährt, runden das Ganze ab.

Um ein erstes Höhlenerlebnis zu schaffen, gestaltete man den Aufgang zum Besucherbereich so, dass man tatsächlich das Gefühl bekommt, hinab anstatt hinauf zu steigen. Ein weiteres Highlight ist eine begehbare Glasplatte im Fußbereich, unter welcher der Meisel sichtbar ist, der zur Entdeckung der Drachenhöhle führte.

 

               

Demnächst erwarten wir die Bestätigung des Eingangs unseres Fördermittelantrages. Mit diesem können wir den Umbau des geplanten Besucherbereichs beginnen. Dabei werden folgende Gewerke zum Einsatz kommen: Fußbodenleger, Maler, Elektrik, Tischler, Baumeister.
Firmen, die sich für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten interessieren, können Näheres bei uns dazu erfahren. Bitte melden Sie sich dazu telefonisch unter 037431/3735 oder per Mail an info@syrau.de

Es geht voran. Nach dem erneuten Einreichen eines Fördermittelantrages hoffen wir nun, dass der Umbau unseres geplanten Besucherbereiches positiv gewertet wird. Um Wartezeiten und schlechtes Wetter zu überbrücken, stellt der Umbau des Raumes eine große Erleichterung für besucherstarke Tage dar.

Als der Sitz der Gemeinde nach Mehltheuer verlegt wurde, ergab sich im Eingangsgebäude der Drachenhöhle die Möglichkeit, ungenutzten Raum in einen Besucherbereich umzuwandeln. Nach dem Beschluss, den Umbau in Angriff zu nehmen,reichten wir einen Fördermittelantrag ein. Dieser wurde jedoch nicht berücksichtigt.

 

 

Am 2.12.2013 begann das größte Projekt seit Ausbau der Höhle nach der Entdeckung:
KSI: Sanierung der Beleuchtung der Drachenhöhle Syrau.

Besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Thüringer Höhlenverein e. V.,        die in unzähligen Stunden durch die Höhle gegangen, geschwommen und gekrochen sind, um alte Installationen, Kabel und Unansehliches zu entfernen. Nur durch ihre Hilfe war es möglich, den finanziellen Rahmen einzuhalten und den Eingriff in die natürliche Umgebung der Höhle gering zu halten.

Außerdem möchten wir uns bei der Agentur für Museumskonzeption, Herrn Michael K. Brust, Dipl.-Museologe (FH) bedanken. Dieser hat das Projekt über den gesamten Zeitraum betreut, mit seinem Konzept zur Beleuchtung, Ideen zur Anbringung und Erfahrungen in der Ausleuchtung von Höhlen die Lampen an die richtigen Stellen gesetzt und somit der Höhle ihr jetziges Auftreten verschafft.

Nach Ausbau der bestehenden Beleuchtung erfolgte bis Mitte Februar 2014 der Einbau einer LED-Beleuchtungsanlage. Zum einen wird in erheblichem Maße Energie gespart, da der Einbau des neuen Lampentyp nur 10 % des vorhergehenden Verbrauchs benötigt. Dadurch ist die Einsparung von CO² beträchtlich. Außerdem zeigt es der Bevölkerung Möglichkeiten der Anwendung einer neuen Technik im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Um das Projekt zu realisieren, wurde die Drachenhöhle im Rahmen des Themas „Sanierung der Innen- & Hallenbeleuchtung“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Außerdem wurden Fördermittel des „Fonds Energieeffizienz Kommune“ durch die EnviaM ausgereicht.

Am Projekt (Förderkennzeichen 03KS5462) waren folgende Partner beteiligt:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau & Reaktorsicherheit (BMUB)

Projektträger Jülich Forschungszentrum (PTJ)

HESA Planungsbüro

Fa. Elektro Riederer

Metallbau Broßmann

Agentur für Museumskonzeption, Michael K. Brust, Dipl.-Museologe (FH)

Thüringer Höhlenverein e. V.

PTJ