Projekte

Erweiterung des Besucherbereichs nimmt Form an:

Im Frühjahr 2018 begannen die Umbauarbeiten im Obergeschoss des Eingangsgebäudes. Um die Wartezeit der Besucher angenehmer zu gestalten und einen neuen Anreiz zu schaffen, waren räumliche Veränderungen geplant. Im ehemaligen Gemeindezimmer wurde neuer Fußboden verlegt und die Wände frisch tapeziert. Der alte Schrank wurde mit Glasfronten aufgewertet. Nun konnte darin die Gesteinssammlung des Landesamtes ausgestellt werden; die oberen Türen wurden mit einem Zeitstrahl beklebt, der die Entwicklung der Erde und der Drachenhöhle aufzeigt. Ein Kaffeautomat, Sitzgelegenheiten in Steinform sowie ein Fernseher, auf dem die DVD der Drachenhöhle tiefere Einblicke gewährt, runden das Ganze ab.

Um ein erstes Höhlenerlebnis zu schaffen, gestaltete man den Aufgang zum Besucherbereich so, dass man tatsächlich das Gefühl bekommt, hinab anstatt hinauf zu steigen. Ein weiteres Highlight ist eine begehbare Glasplatte im Fußbereich, unter welcher der Meisel sichtbar ist, der zur Entdeckung der Drachenhöhle führte.

 

               

 

 

 

Am 2.12.2013 begann das größte Projekt seit Ausbau der Höhle nach der Entdeckung:
KSI: Sanierung der Beleuchtung der Drachenhöhle Syrau.

Besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Thüringer Höhlenverein e. V.,        die in unzähligen Stunden durch die Höhle gegangen, geschwommen und gekrochen sind, um alte Installationen, Kabel und Unansehliches zu entfernen. Nur durch ihre Hilfe war es möglich, den finanziellen Rahmen einzuhalten und den Eingriff in die natürliche Umgebung der Höhle gering zu halten.

Außerdem möchten wir uns bei der Agentur für Museumskonzeption, Herrn Michael K. Brust, Dipl.-Museologe (FH) bedanken. Dieser hat das Projekt über den gesamten Zeitraum betreut, mit seinem Konzept zur Beleuchtung, Ideen zur Anbringung und Erfahrungen in der Ausleuchtung von Höhlen die Lampen an die richtigen Stellen gesetzt und somit der Höhle ihr jetziges Auftreten verschafft.

Nach Ausbau der bestehenden Beleuchtung erfolgte bis Mitte Februar 2014 der Einbau einer LED-Beleuchtungsanlage. Zum einen wird in erheblichem Maße Energie gespart, da der Einbau des neuen Lampentyp nur 10 % des vorhergehenden Verbrauchs benötigt. Dadurch ist die Einsparung von CO² beträchtlich. Außerdem zeigt es der Bevölkerung Möglichkeiten der Anwendung einer neuen Technik im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Um das Projekt zu realisieren, wurde die Drachenhöhle im Rahmen des Themas „Sanierung der Innen- & Hallenbeleuchtung“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Außerdem wurden Fördermittel des „Fonds Energieeffizienz Kommune“ durch die EnviaM ausgereicht.

Am Projekt (Förderkennzeichen 03KS5462) waren folgende Partner beteiligt:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau & Reaktorsicherheit (BMUB)

Projektträger Jülich Forschungszentrum (PTJ)

HESA Planungsbüro

Fa. Elektro Riederer

Metallbau Broßmann

Agentur für Museumskonzeption, Michael K. Brust, Dipl.-Museologe (FH)

Thüringer Höhlenverein e. V.

PTJ